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MBA - Varianten

Vollzeit-MBA: Vollzeit-MBA setzen wenig bis gar keine Berufserfahrung voraus. Er reichen ein Hochschulabschluss, Bewerbungsunterlagen und ein Eignungstest. Ein Vollzeit-MBA dauert in Europa zwischen 10 und 19 Monaten.

Teilzeit-MBA: In Teilzeit-MBAs finden die Seminare an Abenden oder Wochenenden statt, häufig auch kombiniert mit Blockseminaren. Somit kann das MBA- Programm parallel neben dem Beruf absolviert werden. Voraussetzung für ein Teilzeit-MBA sind in der Regel zwei bis drei Jahre Berufserfahrung. Ein Teilzeit-MBA dauert gewöhnlich vier Jahre, kann sich jedoch abhängig von der Hochschule von sieben bis auf zehn Jahre verlängern.

Executive MBA: Das Executive MBA ist eine spezielle Form des Teilzeit-MBA´s. Zielgruppe dieser berufsbegleitenden Programme sind vorwiegend Führungskräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung, die ihr Potenzial bereits in einem Fachbereich unter Beweis gestellt haben und sich mit dem EMBA für übergreifende Management-Aufgaben qualifizieren möchten. Ein Executive MBA-Programm dauert zwischen 10 und 36 Monaten.

MBA-Fernstudium: Der MBA per Internet ist eine rasant wachsende und flexible Variante des MBA-Studiums. Das Studium wird fast nur über das Internet mit vereinzelten Präsenzphasen absolviert. Die durchschnittliche Studiendauer beträgt drei Jahre.

Firmen-/Konsortial-MBA: Bei Firmen- und Konsortial-Programme kooperieren mehrere Unternehmen zusammen und eine Business School ist zuständig für die Gestaltung eines Programms, das auf die Teilnehmer der Unternehmen zugeschnitten wird

Die Kosten

MBA-Studiengänge sind Weiterbildungsprogramme die durch Studiengebühren finanziert werden. Im deutschsprachigen Raum variieren die Kosten für die gesamte Studiendauer zwischen 1.000 Euro und 60.000 Euro. Die durchschnittlichen Studiengebühren liegen in Deutschland bei etwa 17.000 Euro.

Der Abschluss

Ein MBA-Abschluss kann an Business Schools, Hochschulen und Weiterbildungsinstituten erworben werden. Der Master of Business Administration ist in der Regel eine international ausgerichtete akademische Qualifikation.

Karrierechancen

Absolventen eines MBA-Programms lösen betriebswirtschaftliche Fragen im Bereich des gehobenen Managements im Wesentlichen in den folgenden Bereichen: Marketing, Vertrieb, Produktionsmanagement, Informationstechnik, Personalmanagement, Wirtschaftsrecht und Finanzwirtschaft und Rechnungswesen. Ein MBA ist besonders geeignet für Führungskräfte, die keinen wirtschaftswissenschaftlichen Erfahrungshintergrund haben. Absolventen eines MBA-Programms bei renommierten MBA-Hochschulen haben gewöhnlich überaus bessere Karriere- und Aufstiegschancen.

 

Auswahlkriterien

Bei der Auswahl eines MBA-Studiums sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Standort und Titelvergabe (Wird ein ausländischer MBA-Titel vom Kultusministerium anerkannt?)

  • Akkreditierungsagentur (z.B. ist das MBA-Programm geprüft?)

  • Markterfahrung des Anbieters

  • Gesellschafter hinter einer Business-School (Gesellschafter der öffentlichen Hand, Private-Public-Partnership, Private Gesellschafter)

  • ECTS-Punkte (europaweite Vergleichbarkeit)

  • Reputation (z.B. auf Hochschulrankings achten)

  • Referenzen (z.B. von Absolventen die bereits das MBA-Programm absolvierte haben oder Unternehmen die mit dem Anbieter kooperieren)

  • Aluminiorganisation (diese vermittelt u.a. Auskunft über Aktivitäten des Anbieters)

  • Teilnehmerstruktur (welchen Studienabschluss haben die anderen Teilnehmer, welche  Berufserfahrung, welche Führungserfahrung etc.)

  • Neutrale Experten fragen