Zeugnisse gehören neben Anschreiben, Lebenslauf (und Deckblatt) zur Bewerbungsmappe. Dazu zählt man Arbeitszeugnis oder Zwischenzeugnis, Tätigkeitsbeschreibung als Alternative zum Zwischenzeugnis, Zeugnis der Berufsqualifizierung und sonstige Leistungsnachweise. Zeugnisse sollten immer nur als Kopien in der Bewerbungsmappe gelegt werden. Dabei sollte der Bewerber viel Wert auf Sauberkeit und Qualität legen. Nur jüngere Bewerber, die nicht viel vorweisen können, sollten Zeugnisse über Schul- oder Ausbildungsabschlüsse der Bewerbungsmappe beilegen. Dagegen gehören Diplom- und Examenszeugnisse immer in die Bewerbungsunterlagen, wenn sie nicht älter als zehn Jahre sind.
Die Regel ist: Immer den höchsten Ausbildungsabschluss als Zeugnis in die Mappe beilegen. Arbeitszeugnisse sind immer wichtig, auch wenn sie älter sind. Personalverantwortliche interessieren sich für die Beurteilung früherer Arbeitgeber und der Bewerber kann damit dokumentieren, dass die Angaben im Lebenslauf echt sind. Arbeitsproben sollten Bewerbungsgespräch aufgehoben werden, es sei denn der Bewerber will eine kreative und wissenschaftliche Tätigkeit ausüben.

