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Was bedeutet Güterverkehrslogistik?

Unter dem Begriff Güterverkehr bzw. Gütertransport, Verlastung oder Transport wird die Beförderung von Gütern aller Art durch Luftfahrzeuge, Eisenbahn, Kraftfahrzeuge und Schiffe verstanden. Mit anderen Worten: Güteverkehr ist der Prozess eines größeren Ortswechsels von materiellen Gütern im dienstleisterischen Sinne. Die Güterverkehrslogistik umfasst alle Maßnahmen für die bedarfsgerechte Bereitstellung der Güter in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, zum richtigen Zeitpunkt, mit den richtigen Informationen und zu den geringsten Kosten am richtigen Ort bedarfsgerecht zu stellen. Güterverkehr und Logistik sind Voraussetzung und Konsequenz des ökonomischen und gesellschaftlichen Handelns. Für Unternehmen und Standorte im internationalen Wettbewerb  sind leistungsstarke Logistiksysteme und Logistiknetze einen ausschlaggebenden Erfolgsfaktor.

 

Die deutsche Güterverkehrslogistik

Deutschland als wichtigstes Wirtschaft- und Transitland in Europa muss die Effizienz seines Verkehrssystems durch bedarfs- und leistungsgerechte Verkehrswege, Verkehrsnetze und Verkehrsknoten konstant verbessern. Diese sind für die Stärkung der Wirtschaft, die Begleitung des Strukturwandels und die anhaltende Entwicklung dringend notwendig. Die deutsche Güterverkehrslogistik ist derzeit in Europa führend. Die Güterverkehrslogistik ist ein sehr dynamischer und wachsender Zukunftsmarkt. Die Branche erwirtschaftet einen Umsatz von mehr als 170 Milliarden Euro. Dies entspricht etwa 7 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes.

Nach dem Handel und die Automobilindustrie generiert die Güterverkehrslogistik den drittgrößten Umsatz in Deutschland und beschäftigt etwa 2,6 Millionen Menschen. Die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland wird in entscheidender Weise von der Kompetenz der hier verwurzelten Logistikwirtschaft und von der Leistungsfähigkeit der Verkehrsträger und deren effektive Vernetzung in Logistikknoten wie Flughäfen, Güterverkehrszentren, Seehafen und Binnenhäfen. Solche Knoten ermöglichen den Aufbau von leistungsfähigen intermodale Transportketten und Transportnetzen.

Herausforderungen

Laut dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung kommt die Infrastrukturentwicklung nur bedingt dem Mobilitätsbedarf hinterher. Ein wesentliches Ziel der integrierten Verkehrspolitik ist es deshalb eine intelligentere, effizientere und sichere Gestaltung und Nutzung der Infrastruktur. Die infrastrukturelle, organisatorische und informatorische Vernetzung spielen eine entscheidende Rolle im Hinblick auf die Bewältigung der Herausforderungen der Globalisierung und die Chancennutzung, die aus dem stark dynamisch wachsenden Güterverkehrs- und Logistikmarkt entstehen.

Eine weitere Herausforderung für Deutschland liegt in der umwelt-, klima- und ressourcenschonende Gestaltung des Güterverkehrs stellen. Zudem sind innovative Konzepte zur Ermöglichung der Gestaltung von allgemeinen Logistik- und Informationsketten erforderlich. Ein einwandfreies Zusammenwirken aller Beteiligten ermöglicht es, den Kunden Leistungen aus einer Hand zu anzubieten und bewirkt somit faktische Wettbewerbsvorteile. Vor allem aus der Zusammenfügung von vorhandenen Technologien und innovativen Prozessen können neue Dienstleistungsangebote entwickeln werden, die sich auch globaler Ebene vermarkten lassen.

Fazit: Deutschland ist ein bedeutender und führender globaler Wirtschaftsstandort, der seine künftige Wettbewerbsposition durch die Optimierung von arbeitsteiligen Logistikketten und Wertschöpfungsketten sichern und ausgestalten kann. Die Stärkung der Position Deutschlands als europäisches und internationales Logistikzentrum kann nur durch eine enge Kooperation zwischen allen Beteiligten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft sowie Verbänden und öffentlichen Institutionen erreicht werdenn. Dazu soll der von der Bundesregierung erarbeitete "Masterplan Güterverkehr und Logistik" beitragen: Ein strategisches Konzept und konkrete Maßnahmen für die zukünftige Ausrichtung des Güterverkehrs. (Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, www.bmvbs.de)  

 

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