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Rhenus Automotive-Logistik: globale Produktionsnetze fest im Blick 

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Drei wichtige Trends haben sich in den letzten Jahren in der Automobil-Industrie herausgebildet: Die Innovationszyklen sind kürzer geworden, die Wertschöpfung verlagert sich zunehmend von den Herstellern zu den Zulieferern, und zugleich verlängert die Globalisierung die Lieferketten. Damit steigt die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen, die im In- und Ausland die gesamte Prozesskette optimieren. 

Als Logistikdienstleister mit langjähriger Branchenerfahrung arbeitet Rhenus für fast alle namhaften Kfz-Hersteller und Zulieferer. Ihnen bietet Rhenus Lösungen an, die auf standardisierten Tools basieren, aber kundenindividuell umgesetzt werden. Der hohe Grad an Leistungsfähigkeit und Flexibilität von Rhenus Automotive spiegelt sich im Wachstum der letzten Jahre wider, das jährlich zwischen 15 und 20 Prozent betrug.Durch die Einbindung aller Geschäftsbereiche der Rhenus-Gruppe kann der Kunde entlang der gesamten Supply Chain begleitet und unterstützt werden: Von der Materialbeschaffung über die Materialversorgung und das Leergutmanagement bis zur Lagerung und Distribution.

Alle Dienstleistungen können von Rhenus Automotive einzeln erbracht oder individuell kombiniert werden. Die Materialbeschaffung erfolgt heute in den meisten Unternehmen weltweit. Durch Global Sourcing sind die Anforderungen and die Beschaffungslogistik stetig gestiegen. Hier bietet Rhenus mit ihrer Tochtergesellschaft Contargo, die das Container-Stuffing, die Steuerung der Container und ihre Zwischenlagerung organisiert, multimodale Lösungsansätze für die Automobilindustrie an. Für anspruchsvolle Freight Logistics Aufgaben insbesondere im Bereich der Beschaffungslogistik steht mit Rhenus IHG ein kompetentes Konzernunternehmen bereit.

Die Beschaffungslager in der Automobilbranche sind entweder Lieferanten-Logistik-Zentren (LLZ) oder System-Zentren (SZ). Der Betrieb dieser Lager zählt zu den Kernkompetenzen von Rhenus Automotive. In den Beschaffungslagern werden die angelieferten Frachtträger entladen, die Ware wird gemäß Qualitätsvorgaben geprüft, ggf. deklariert und bis zum Feinabruf des Original Equipment Manufacturers (OEM) eingelagert. Nach dem Materialabruf wird die Ware für die Just-inTime-Lieferung bedarfsgerecht kommissioniert und dem Werksversorgungsprozess zugeführt. In den Bereich der Werkslogistik fällt die Materialversorgung, die Rhenus Automotive gesondert oder gekoppelt mit einem LLZ abwickelt.

Rhenus übernimmt die Wareneingangssteuerung sowie interne Transporte und kann so das abgerufene Material direkt an den Verbauort liefern. Eine weitere Aufgabe der Werkslogistik ist das Leergutmanagement. Das meiste Material wird in Mehrwegbehältern ans Band geliefert, Rhenus sammelt die Leerbehälter aus der Fertigung, reinigt, bündelt und sortiert sie, bevor sie den Lieferanten wieder zugeführt werden.Bei den System-Zentren verlaufen die Dienstleistungen entlang der Prozesskette gleich. Es gibt aber einige Arbeitsschritte, die dazwischen geschaltet werden können: So werden zum Beispiel im System-Zentrum in Györ (Ungarn) die Stoßfänger für ein Fahrzeug abgerufen, kommissioniert, vormontiert, qualitätstechnisch geprüft und dann per Just-In-Sequence-Anlieferung direkt an das Fertigungsband geliefert.

Die weltweiten Transporte sowie Just-in-time- und Just-in-sequence-Transporte werden im Allgemeinen von Rhenus IHG koordiniert.Im besonderen strategischen Fokus der Geschäftsentwicklung ist derzeit Russland. Hier steuert Rhenus nahezu die gesamte Prozesskette und übernimmt Transport, Verzollung und die Lagerung für SKD (Semi Knocked Down) und MKD (Medium Knocked Down) Fahrzeugbausätze für einen großen OEM in Kaluga sowie eine Part by Part Abwicklung für einen OEM in St. Petersburg. In beiden Projekten werden die Materialien Just-in-Sequence am Verbauort bereitgestellt. Auch im Aftersales und Ersatzteilgeschäft steht mit Revival in Russland ein Spezialist für kundenindividuelle Distributionslösungen bereit.Über Rhenus

Die Rhenus-Gruppe zählt mit einem Umsatz von 3,1 Mrd. EUR zu den führenden europäischen Logistikdienstleistern. Mit 17.700 Beschäftigten ist Rhenus an 290 Standorten präsent. Die Geschäftsbereiche Contract Logistics, Freight Logistics, Port Logistics sowie Public Transport stehen für das Management komplexer Supply Chains und für innovative Mehrwertdienste.

 

   

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